Leistung

Beweissicherung für das Beweisverfahren

Sorgfältige, gerichtsverwertbare Dokumentation des Bauzustands — als belastbare Grundlage für ein selbstständiges Beweisverfahren.

Belastbare Grundlage, wenn es ernst wird

Wird ein Bauschaden strittig und droht eine gerichtliche Auseinandersetzung, kommt es auf eine sorgfältige, nachvollziehbare Dokumentation des Zustands an. Im Rahmen eines selbstständigen Beweisverfahrens werden Tatsachen — etwa der Zustand eines Bauwerks oder das Bild eines Schadens — gesichert, bevor sie sich verändern oder verloren gehen.

Die Dokumentation hält den Ist-Zustand neutral, systematisch und sorgfältig fest, so dass er als belastbare tatsächliche Grundlage dienen kann. Über die Verwertung im konkreten Verfahren entscheidet das Gericht.

Was die Dokumentation leistet

  • Sorgfalt: systematische Erfassung von Zustand, Lage und Schadensbild.
  • Nachvollziehbarkeit: klare Zuordnung, lückenlose Foto- und Textdokumentation.
  • Frühzeitigkeit: sichert Spuren und Schadensbilder, bevor sie sich verändern.

Ablauf in Kürze

  1. Schilderung des Sachverhalts und kurze Terminabstimmung.
  2. Sorgfältige Begehung und systematische Dokumentation des Zustands.
  3. Lückenlose Foto- und Textaufnahme der relevanten Bauteile.
  4. Nachvollziehbare Aufbereitung als belastbare Tatsachengrundlage.

Bauingenieur (B.Eng.) und ausgebildeter Zimmermann in einer Person — bautechnisches Verständnis und handwerkliche Erfahrung fließen in jede Dokumentation ein. Rechtliche Fragen klären Sie mit Ihrem Rechtsbeistand.

Häufige Fragen

Kurz erklärt

Was ist ein selbstständiges Beweisverfahren?

Das selbstständige Beweisverfahren nach der Zivilprozessordnung dient dazu, Tatsachen — etwa den Zustand eines Bauwerks oder die Ursache eines Schadens — vor oder außerhalb eines Hauptprozesses gerichtlich feststellen zu lassen. Eine sorgfältige Dokumentation des Ist-Zustands kann eine wichtige Grundlage dafür sein.

Ist Ihre Dokumentation gerichtsverwertbar?

Eine neutral, systematisch und nachvollziehbar erstellte Dokumentation kann im Rahmen eines Verfahrens als belastbare Tatsachengrundlage dienen. Über die Verwertung im Einzelfall entscheidet das Gericht; die Aufbereitung erfolgt entsprechend sorgfältig und nachvollziehbar.

Wann sollte ich an ein Beweisverfahren denken?

Wenn Schäden oder Mängel strittig sind und eine spätere gerichtliche Auseinandersetzung möglich erscheint, ist es ratsam, den Zustand frühzeitig zu sichern. Je früher dokumentiert wird, desto belastbarer ist die Grundlage — Spuren und Schadensbilder verändern sich mit der Zeit.

Ersetzt Ihre Dokumentation eine rechtliche Beratung?

Nein. Die Dokumentation hält den baulichen Zustand sachlich fest. Fragen zum Verfahren selbst und zur rechtlichen Strategie klären Sie mit Ihrem Rechtsbeistand — die Dokumentation liefert dafür die tatsächliche Grundlage.

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